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Die Geschichte der Chutzenbahn
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Ende der 50er Jahre entschied die Berner Bevölkerung, dass aus dem ehemaligen Golfplatz auf dem Gurten ein Park als Naherholungsgebiet entstehen sollte. Es wurden auch Kinderspielplätze vorgesehen. Das Projekt einer Kindereisenbahn tauchte auf. Zwei Herren hatten einige Zeit zuvor eine Dampflokomotive gebaut, und waren bereit, diese dem Gurten zur Verfügung zu stellen. Die Gurtenbahn unter der Leitung von Direktor Werner Jöhr konnte zahlreiche Donatoren für das Projekt gewinnen. Die Städtischen Verkehrsbetriebe stellten die Werkstätten zur Verfügung. Es sollte aber vor allem ein Projekt für die Jugend sein. Über 100 Buben und Mädchen arbeiteten in ihrer Freizeit an der Bahn, die dann im Mai 1960 feierlich eröffnet werden konnte.
Eine Gruppe von Jugendlichen, die sich beim Bau besonders hervorgetan hat wurde von Direktor Jöhr in den Chutzenrat berufen. Dieser Gruppe wurde die Planung von Erweiterungen und deren Ausführung übertragen.
Der Spielplatz gehörte bis 1998 der Gurtenbahn, die Kindereisenbahn wurde Chutzenbahn genannt. Grosse Verdienste um die Chutzenbahn erwarben sich die Spielplatzleiter der Gurtenbahn, Walter Bocek und später Marcel Portmann.
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Bereits 1964 konnte eine wichtige Erweiterung gefeiert werden: Unter Leitung des Chutzenrats war der Gurten-Tunnel entstanden. Wiederum mit Hilfe von Gönnern konnte diese Zusatzschlaufe mit dem 23 Meter langen Tunnel verwirklicht werden. Ebenfalls konnte ein selbst entworfenes Stellwerk mit Signalanlage in Betrieb genommen werden, um den Zugbetrieb originalgetreu zu sichern.
Die Stecke blieb dann bis 1998 unverändert, es konnte aber noch eine Wagengarage gebaut werden. Der Chutzenrat hat seine Aktivitäten einige Jahre später eingestellt, die ehemaligen Chutzenräte treffen sich aber bis heute noch regelmässig.
Gelegentlich konnten neue Loks in Betrieb genommen werden, siehe unter Rollmaterial.
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Bilder der Chutzenbahn vor 1998
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Der neue Gurten
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In den 80-er Jahren ging der Hotelbetrieb auf dem Gurten in Konkurs, die Stadt Bern hatte auch Probleme mit den Restaurants, zeitweise musste die Gurtenbahn im Wartsaal einen Imbiss betreiben! Mehrere Projekte für einen neuen Gurten scheiterten, bis die Genossenschaft Migros anbot, den Gurten zu übernehmen und für 30 Millionen zu sanieren. Das Projekt Gurten-Park im Grünen umfasste 2 Restaurants und eine Kulturscheune, die Migros wollte aber auch den Spielplatz mit übernehmen.
So wurde der Spielplatz 1999-2000 komplett umgebaut und ging in den Besitz der Stiftung Gurten-Park im Grünen über. Der Spielplatz, der nun Spielpark genannt wurde, wurde aber weiterhin von der Gurtenbahn betrieben. Die Lokomotiven, die ja teilweise Geschenke waren, blieben noch im Besitz der Gurtenbahn. Von der alten Strecke blieb nur noch der Tunnel erhalten, auch der Bahnhof musste weichen.
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Bilder vom Umbau 1998-1999
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Als Zusammenarbeit der Gurtenbahn mit der Stiftung konnte der anfangs etwas lieblos gestaltete Spielpark in den letzten Jahren schrittweise verbessert werden, zum Beispiel mit dem Badeteich Aquaris mit Bach und Brücke oder dem Weidentunnel.
Die Idee einer Streckenerweiterung tauchte auf, man erkannte aber, dass aufgrund des schwierigen Geländes wohl nur eine Zahnradbahn mit vertretbarem Aufwand möglich wäre.
Im Jahr 2010 feiern wir das 50-Jahr Jubiläum mit der Einweihung der neuen Bergstrecke und dem Zahnradzug Komet.
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